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Frühere Eintragungen

»Seit diesem intensiven Wochenende fühle ich mich viel frischer im Alltag, den ich mir jetzt sehr abwechslungsreich gestalte, obwohl meine Arbeit noch dieselbe ist. Ein ständiger Wechsel zwischen Computer, Gespächen, Papier sowie lesen, schreiben, sprechen sowie sitzen, gehen, stehen verbunden mit ständigem Wassertrinken lässt mich fast (natürlich mit Rückfällen) stressfrei und wacher durch den Tag kommen... Und auf dem Papier, Computer oder auch in Gedanken entstehen MindMaps zu den verschiedensten Themen. Ihr Seminar hat mein bisheriges Wissen, das vorher so isoliert zu verschiedenen Themenbereichen in mir abrufbar war, miteinander verknüpft. Eine sehr angenehme Plattform hat sich da gebildet, auf der die neuen Erkenntnisse vom Wochenende auch ihren Platz fanden.
Wofür ich Ihnen am meisten (wenn man das überhaupt so ausdrücken kann) dankbar bin, ist das Kennenlernen des Zeitmanagments der vierten Generation. Ich fühle mich seit dem Wochenende nicht mehr wie der Hamster in dem Laufrad, der immer gestresst irgendwelchen Terminen nacheilt. Sondern ich bin die Gestalterin meines Lebens - aus meinen definierten Rollen heraus und meinen Visionen im Hinterkopf. So können mir viele Menschen so richtig gar keinen Stress mehr machen – zeitlich. Ich erfahre eine neue Lebensqualität, Lebenslust, die mich wiederum neugierig macht auf viele Sachen und Menschen – auch auf Bücher, was mir vorher irgendwie zu viel war und ich nur das Bedürfnis hatte, kürzer zu treten. Und jetzt – durch die Zieleverknüpfung - bin ich viel offener und freier in meinen Entscheidungen.
Nochmals Dankeschön. Zum Lesen-Lernen war ich gekommen und anders Leben/Lesen hab ich gelernt. Es war für mich das richtige Seminar zur richtigen Zeit. Und die Zeit war reif.«
Evelyn Mühmert – Seminar 7.-9.9.2001 in Berlin

»Hallo Listenmitglieder,

ich verfolge die Konversation über den Nutzen von AlphaLesen mit Interesse und merke dabei, dass ein bestimmter Aspekt zum Alphalesen bisher nicht aufgetaucht ist.
Dieser Aspekt ist für mich bisher jedoch der eigentliche Gewinn durch Alphalesen gewesen, nämlich: ich befasse mich nun (und das war vorher eben nicht so) geradezu lustvoll mit wissenschaftlichen, vor allem länglichen, Texten, die ich im beruflichen Kontext gegenzulesen habe.
Die Kriterien für das Gegenlesen sind festgelegt (Rechtschreibung, verständliche Darstellung usw.), es geht also um die zuverlässige Durchführung. Und das war früher eher eine Qual.
Seit dem Seminar gehe ich - und das Drangehen ist gegenüber früher leicht, ja geradezu lustvoll - mit der Nageltrance rasch drüber, lasse kurz ruhen und checke den Text dann langsam durch. Die Stellen, an denen formal oder inhaltlich etwas "nicht stimmt", springen mir förmlich ins Auge. Klar, dass ich parallel dazu Kernbegriffe usw. mindmappe.

Ja, das ist mein Zugewinn. Dafür hat es sich wirklich gelohnt.

Mit Grüßen
Dr. Franz Karig«

Nach dem Seminar vom 18.–20.1.2002 in München fragte ich die Wiederholer:
was hat dich dazu gebracht, zu wiederholen?,
was hast du erwartet?,
was hast du bekommen?
Darauf antwortete Gudula Feichtinger:

»Hallo Klaus,
aktueller Anlass, das Seminar zu wiederholen, war die berufliche Umstellung. Vom Berufsleben bin ich wieder ins Studentenleben eingetreten, um die Diplomarbeit zu schreiben, d.h. sehr viel Literaturrecherche, viele Fachzeitschriften und sinnvolles Exzerpieren. Insbesondere für den Beginn (also auch Themenfestsetzung) brauchte Ich in es allerings nicht mehr gewohnt, derartige Mengen an Literatur auf einmal zu bearbeiten. Ausserdem brauchte ich einen "Kick". Ausserdem wollte ich wieder eine Auffrischung der Techniken und Methoden, die ich im ersten Seminar erlernt habe (Lesen, Mindmappen, Zeitmanagement).
Die Erwartungen an das Seminar betrafen v.a. die Diplomarbeit: ich wollte eine Strategie finden, um a) schnell ein Thema zu finden und b) das Thema möglichst effizient zu bearbeiten und c) eine Überblick über das gesamte Gebiet meines Fachs zu bekommen. Weiters hab ich mir erwartet, am Ende effizienter mit den Artikel- und Bücherbergen umgehen zu können. Ganz generell gings mir darum, eine Methode zu finden, wie ich die vielen Zeitschriften und die Internet-Lektüre besser (sprich, wie ich jetzt weiss: effektiver und efifzienter) bearbeiten kann.
Ich habe durch das Seminar vor allem eines erhalten: Selbstsicherheit im Umgang mit Literatur: Literaturauwahl, Überblick und tatsächliches Exzerpieren bzw. Lesen werde ich mit den Methoden und der Herangehensweise, die ich gelernt habe, sicher viel einfacher hinkriegen. Das Mindmappen habe ich diesmal wirlich mitgenommen (seit dem Seminar mappe ich permanent, auch die Antwort auf diese Frage entstand zuerst als Map). Mitgenommen habe ich auch eine grosse positive Unsicherheit, was die Alpha-Lesetechnik selbst betrifft (krieg ich das mit dem Finger hin? – Gegenstrategie: üben, üben, üben) und vor allem, was Ziele und Zielfindung betrifft – da hat sich unbekanntes Gelände eröffnet.
Nicht erwartet, aber auch mitgenommen von dem Seminar:
a) Begeisterung und Interesse, wie die anderen Teilnehmer an die Aufgabenstellungen herangehen und was sie damit machen (insbesondere freuts mich, wenn ich weibliche "Role-Models" finde
b) Steve's Session mit den digitalen Arbeitstechniken/Tipps: habe sowohl Babylon als auch den Mind-Manager bereits im Einsatz.
Liebe Grüsse
Gudula.«

»Was mich betrifft, so lese ich derzeit zur Vorbereitung auf meine letzten beiden Prüfungen recht viel und muss sagen, dass das oszillierende Lesen bei mir einen unerwartet großen Effekt zeigt. Ich merke, dass diese Technik meinen Geist zunächst sehr verwirrt und dabei zahlreiche Fragen aufwirft. Somit wandelt sich das Lesen von einer passiv aufnehmenden Tätigkeit zu einer aktiv forschenden und gewinnt dadurch einiges an Dynamik und nicht zuletzt auch an Vergnügen. Es kommt mir fast wie eine Schatzsuche vor, bei der nicht alle wertvollen Stücke in einer Kiste zusammen, sondern jedes einzeln an einem anderen Ort vergraben liegen. Spannend, sage ich Euch.«
Ulrich Lahn

Business-Reading Institut Klaus C. Marwitz Mind-Mapping mit NovaMInd