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Interviews
1. Wie funktioniert die Methode des AlphaReadings? AlphaReading ist nicht eine einzige Methode, sondern eine Komposition aus verschiedenen Techniken. Zunächst lernt man in mehreren Schritten, die Augen ohne fortwährendes Zurückschauen über immer größere Textfelder zu führen und dabei die Blick-Geschwindigkeit zu vergrößern. Die Schritte sind: rücksprungfreies Zeilen-Lesen, das Ganze-Zeilen-Lesen mit erweiterter Blickspanne bis hin zum Textfeld- oder Flächen-Lesen mit großem Leseabstand, ganzer Blickfeld-Nutzung und hoher Blick-Geschwindigkeit. Dann lernt man, sich konkrete Lese-Ziele zu setzen. Mit diesen Lese-Zielen im Hinterkopf geht man zunächst mit der schnellstmöglichen Technik (Flächen-Lesen) an den Text und lernt, Markierungen dort zu setzen, wo man intuitiv Stellen findet, die mit den Lese-Zielen im Zusammenhang stehen und wohin man zurückkehren möchte, um detailgetreu zu lesen. Man lernt also, nicht mehr alles lesen zu müssen. Diese Lese-Früchte kann man dann in einem Mind-Map zusammentragen. Diese Techniken werden, je nach Arbeitsziel und Textart (Artikel, Fach-, Lehrbuch) unterschiedlich intensiv angewendet. Die Behaltensrate steigt mit der Genauigkeit und Attraktivität der Lese-Ziele.
Zum Erlernen der Lern- und Lese-Techniken benötigt man einen Tag. Zum Erlernen der Anwendungs-Strategien und der erforderlichen Geläufigkeit einen weiteren Tag. Weitere 3 Wochen der konsequenten Anwendung sind nötig, um die einzelnen Arbeitsschritte zu einer unbewusst ablaufenden Gewohnheit werden zu lassen.
Die reine Detail-Lese-Geschwindigkeit erhöht sich bei konsequenter Anwendung der jeweils angemessenen Techniken auf das Doppelte bis Dreifache, bei Menschen mit breiter Wissensbasis sind deutlich höhere Werte möglich. Die Arbeitsgeschwindigkeit lesebasierter Arbeiten kann sich bei guter Arbeitsmotivation verzehnfachen. |
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